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Frankreich: Voliere für 30.000 Legehennen eingeweiht

Emmanuel Merceron aus dem etwa 100 km südwestlich vom französischen Nantes gelegenen Moutiers-sous-Chantemerle hat seinen landwirtschaftlichen Betrieb um ein zweites Standbein erweitert. Neben der Kälbermast produziert er ... [mehr]


Frankreich: Voliere für 30.000 Legehennen eingeweiht

Emmanuel Merceron aus dem etwa 100 km südwestlich vom französischen Nantes gelegenen Moutiers-sous-Chantemerle hat seinen landwirtschaftlichen Betrieb um ein zweites Standbein erweitert. Neben der Kälbermast produziert er gemeinsam mit Schwiegervater Régis Ferret, dessen Hof er in zweiter Generation fortführt, jetzt auch Freilandeier. Bei der Wahl des Haltungssystems für die 30.000 Legehennen hat der Landwirt ausgetretene Pfade verlassen und sich für die Big Dutchman-Voliere NaturaNova Twin entschieden. In einem Land, in dem die alternative Legehennenhaltung von einetagigen Nestsystemen dominiert wird, hat dies in Fachkreisen natürlich für große Aufmerksamkeit gesorgt. Bester Beweis ist die Besucherzahl am Tag der offenen Tür, mit dem die erste Big Dutchman-Voliere auf französischem Boden kürzlich eingeweiht wurde: Den ganzen Tag über riss der Besucherstrom nicht ab, und bei Toresschluss hatten sich eindrucksvolle 800 Gäste buchstäblich die Klinke in die Hand gegeben.

Big Dutchman-Voliere für die Freilandhaltung von Legehennen


Der Franzose hat bei seinen Planungen nichts dem Zufall überlassen. Nach ersten Sondierungsgesprächen auf der französischen Leitmesse für die Landwirtschaft, Space, im Herbst 2008 besichtigte Merceron mehrere große Betriebe, die Eier von freilaufenden Hühnern produzieren. Zu diesem Zweck reiste der technik-interessierte Landwirt nach Deutschland und in die Niederlande, führende europäische Standorte im Bereich der alternativen Legehennenhaltung. Resultat: Das komplette Stallequipment, von der Voliere über die Kotvortrocknung bis hin zum Packer, stammt aus dem Hause Big Dutchman. Als kompetenter Partner für Installation und Elektroarbeiten bewährte sich die Firma Matavicol aus Le Theil de Bretagne (35), die von der Planungsphase bis zur Inbetriebnahme das Projekt begleitet hat und dem Landwirt weiterhin als Servicepartnerin zur Verfügung steht.

Auch die Vermarktung der Eier hatte Emmanuel Merceron beizeiten geklärt. Die produzierten Eier werden an seinen Vertragspartner Norea geliefert, von dem der Landwirt die Legehennen sowie das Futter bezieht. Norea gehört zur Terrena-Gruppe, eines der größten Unternehmen der französischen Agrarbranche.

Tiergerechtes Haltungssystem, wirtschaftliche Eierproduktion

Mit der NaturaNova Twin ist Merceron bestens für die Freilandhaltung gerüstet: Bequem aufzusuchende Legenester, auf mehreren Ebenen angeordnete Sitzstangen, ausreichend Platz zum Scharren sowie der freie Auslauf tagsüber nach draußen erlauben den Tieren, ihren natürlichen Verhaltensweisen nachzugehen. Gleichzeitig ist die Anlage so strukturiert, dass alle Bereiche der Voliere gleichzeitig genutzt werden. Orientiert am natürlichen Bedarf von Legehennen befinden sich in der Voliere leicht zugängliche Versorgungseinrichtungen mit Futter und Wasser sowie erhöhte, stressreduzierende Ruhezonen. Eine großzügige Stallgrundfläche mit breiten Aussengängen kennzeichnet die Stallstruktur. Optimale Besatzdichten in Kombination mit einem ausgetüfteltem Stallkonzept und solider Anlagentechnik sorgen für wirtschaftliche Eierproduktion. Darüber hinaus ist das System so angelegt, dass Legehennenhalter Merceron leichten Zugang zur Anlage hat und die Tiere mit geringem Zeitaufwand effizient kontrollieren kann.

Weitere Einzelheiten in französischer Sprache können Öffnet externen Link in neuem Fensterhier beim Online-Fachmagazin „Agri79 Information“ abgerufen werden.


Régis Ferret und Schwiegersohn Emmanuel Merceron stellen ihre neue Voliere der Öffentlichkeit vor.
Verschnaufpause. Etwa 800 Besucher nahmen über den Tag verteilt den neuen Stall mitsamt Voliere in Augenschein.
Durch die richtige Anordnung der Futter- und Wasserlinien sowie der Nester werden alle Bereiche der Voliere gleichmäßig gut genutzt, die Nestakzeptanz wird erhöht.
Nutzflächen in mehreren Ebenen sowie die 100prozentige Nutzung der Stallgrundfläche ermöglichen hohe Besatzdichten.
Das Portal unterhalb der Voliere gewährt den Legehennen viel Raum zum Scharren.
Schonender Eiertransport von der Voliere bis hin …
zur Packstation.

„Ausgezeichnete Branchenkenntnisse“

Big Dutchman-Azubis erfolgreich bei IHK-Prüfungen

Mit erfreulichen Ergebnissen haben kürzlich zehn Auszubildende der Firma Big Dutchman ihre Abschlussprüfungen in den Bereichen Groß- und Außenhandel, Informatik, Mechatronik sowie Technisches Zeichnen vor der ... [mehr]

Mit erfreulichen Ergebnissen haben kürzlich zehn Auszubildende der Firma Big Dutchman ihre Abschlussprüfungen in den Bereichen Groß- und Außenhandel, Informatik, Mechatronik sowie Technisches Zeichnen vor der Prüfungskommission der Industrie- und Außenhandelskammer in Oldenburg erfolgreich bestanden.

„Herzlichen Glückwunsch! Die Prüfungszeugnisse beweisen, dass Sie Ihre Ausbildungszeit bestens genutzt haben und nicht nur Ihre Branchenkenntnisse ausgezeichnet sind!“, gratulierte Kai Wehmeyer, Finanzvorstand der Big Dutchman AG, den Prüflingen. Sein Dank für die „hilfreichen Schulungen und praxisnahen Prüfungsvorbereitungen“ gelte in diesem Zusammenhang den engagierten Fachkräften der verschiedenen Abteilungen des Calveslager Stalleinrichters.

Big Dutchman kann von der fundierten Ausbildungspraxis im Unternehmen einmal mehr selbst profitieren. Die vier frischgebackenen Groß- und Außenhandelskaufleute Cathleen DeSchutter (Visbek), Ansgar Klirsch (Vechta), Dominik Timmer (Paderborn) und Lars Ulrich (Waren) sind nach der Prüfung direkt in ein Arbeitsverhältnis übernommen worden. Mit Natalia Krieger (Lohne), Sergei Pletz (Visbek), Henrik Riemann (Vechta), Jannes Struss (Syke-Jardinghausen) und Günter Veldmann (Wilsum) setzen fünf weitere Prüflinge ihre Ausbildung bei Big Dutchman im Rahmen ihres Studiums an der Privaten Fachhochschule für Wirtschaft und Technik Vechta/Diepholz fort. Der Zehnte im Bunde, Hendrik Boning (Goldenstedt), plant, nach seinem Zivildienst eine Tätigkeit als Mechatroniker bei Big Dutchman aufzunehmen.  

Gute Laune nach erfolgreich bestandener Prüfung (von links nach rechts): Kai Wehmeyer (Vorstand), Hendrik Boning, Henrik Riemann, Dominik Timmer, Günter Veldmann, Cathleen DeSchutter, Ansgar Klirsch, Natalia Krieger, Sergei Pletz, Lars Ulrich, Jannes Struss, Sascha Kus (Leiter Personal und Organisation), Melanie Wilke (Personalreferentin Ausbildung)

"Erfolgsgeschichte des Unternehmens mitgeschrieben“

Zwei seltene Arbeitsjubiläen bei Big Dutchman

Das neue Jahr hat bei Big Dutchman mit zwei ganz besonderen Arbeitsjubiläen begonnen: In diesen Tagen blickt Heinz Kühling auf stolze 45 Jahre Betriebszugehörigkeit beim Calveslager Stalleinrichter zurück. Der vielseitig ... [mehr]

Das neue Jahr hat bei Big Dutchman mit zwei ganz besonderen Arbeitsjubiläen begonnen: In diesen Tagen blickt Heinz Kühling auf stolze 45 Jahre Betriebszugehörigkeit beim Calveslager Stalleinrichter zurück. Der vielseitig talentierte Arbeitsjubilar hat im Laufe der Jahrzehnte sein Können nicht nur als Montageleiter und LKW-Fahrer unter Beweis gestellt. Nach einer Tätigkeit im Kleinteillager war der Langfördener lange Zeit auch für die ordnungsgemäße Warenrücklieferung verantwortlich. Der Jubilar ist zwar seit 2007 in Rente, packt aber mit reduzierter Stundenzahl immer noch tatkräftig im Drahtseil- und Kabellager mit an.


Arbeitsjubilar Heinz Kühling

Beeindruckende 40 Jahre ist Heinrich Fraas bei Big Dutchman tätig. Der versierte Arbeitsjubilar zeichnet bereits seit vielen Jahren als Geschäftsführer für die Administration, EDV sowie für das Finanz- und Rechnungswesen verantwortlich. Der Bakumer ist einer der erfahrensten Mitarbeiter des Unternehmens.


Arbeitsjubilar Heinrich Fraas

„Sie haben über die Jahrzehnte hinweg die Erfolgsgeschichte unseres Familienunternehmens mitgeschrieben“ bedankten sich Firmeninhaber Josef und Bernd Meerpohl bei den Arbeitsjubilaren. „Ohne so loyale und hochmotivierte Mitarbeiter wie Sie ist die Entwicklung von einer kleinen Vertretung hin zum weltweit größten Stalleinrichter für die moderne Geflügel- und Schweinehalter gar nicht vorstellbar“ ergänzte Bernd Meerpohl.

Firmenleitung und Kollegen gratulieren herzlich und wünschen weiterhin Gesundheit, viel Freude und Erfolg bei der Arbeit.


Bestmögliches Stallklima und optimales Tiermanagement

Hähnchenhalter fit gemacht

Hähnchenhalter wissen: Das Stallklima muss passen und das Tiermanagement reibungslos funktionieren, ansonsten lässt das Betriebsergebnis zu wünschen übrig – ein komplexes Thema, das viel Know-How abverlangt. Aus diesem ... [mehr]

Hähnchenhalter wissen: Das Stallklima muss passen und das Tiermanagement reibungslos funktionieren, ansonsten lässt das Betriebsergebnis zu wünschen übrig – ein komplexes Thema, das viel Know-How abverlangt. Aus diesem Grund bietet Big Dutchman seinen Kunden umfassende Schulungen an mit dem Ziel, die Landwirte in ihrer Arbeit zu unterstützen. So richtete der Stalleinrichter erst kürzlich in der Calveslager Firmenzentrale ein Klima- und Managementseminar für etwa 30 zumeist aus Nordrhein-Westfalen angereiste Hähnchenmäster aus. Mit-Initiator war Thore Petersen von der in Emsdetten ansässigen Firma Eilers Futtermittel GmbH & Co. KG.

In Sachen Klimaregulierung informierte ein Big Dutchman- Klimaexperte über verschiedene Aspekte einer optimalen Zu- und Abluftführung. Daneben illustrierte der Referent unterschiedliche Ventilationsmöglichkeiten unter Berücksichtigung der Faktoren Luftströmung, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in Zusammenhang mit dem Alter der Tiere. Ein weiteres Thema, das großen Anklang fand, war die Erörterung der Frage, wie sich vor dem Hintergrund bestimmter betrieblicher Gegebenheiten bestmögliche Licht-, Wasser- und Futterprogramme ermitteln lassen.

Die Schulungen für Hähnchenmäster finden in gleichmäßigen Abständen statt und richten sich in der Regel an Big Dutchman-Kunden. Weitere Schulungen in diesem Jahr sind bereits geplant.

Big Dutchman-Klimafachmann Heinz Südkamp erläutert verschiedene Ventilationsarten.
Konzentriert folgen die Seminarteilnehmer den Ausführungen der Big Dutchman-Referenten.
Neben der Seminararbeit stand auch ein Rundgang über das Firmengelände auf dem Programm.
Auch das Logistik-Center war Teil des Besucherprogrammes.

Neuartige Anlage vorgestellt

Aus Hühnerkot wird Strom

Zukunft im Klimawandel – dieses zentrale Thema des 6. Weser-Ems-Gesprächs der OLB-Stiftung am 25. Februar wird an konkreten Beispielen der Ernährungswirtschaft deutlich. Dr. Bodo Coldewey, Direktor ... [mehr]

Zukunft im Klimawandel – dieses zentrale Thema des 6. Weser-Ems-Gesprächs der OLB-Stiftung am 25. Februar wird an konkreten Beispielen der Ernährungswirtschaft deutlich. Dr. Bodo Coldewey, Direktor Unternehmenskundenbetreuung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB), und Bernd Meerpohl, Vorstandsvorsitzender der Big Dutchman International GmbH, veranschaulichten das an einer zukunftsweisenden Entwicklung des Stallausrüsters. 

Die neue Anlage produziert Strom aus Hühnerkot. Dabei werden die organischen Reststoffe zunächst pelletiert. Anschließend wird im Gaserzeuger und im angeschlossenen BHKW durch Verschwelung Energie aus den Pellets gewonnen. Mit der erzeugten Wärme können 25 Haushalte über ein Jahr lang (maximale Heizleistung 10kW) und 200 Haushalte mit Strom (0,75kW Verbrauch pro Haushalt im Jahresdurchschnitt) versorgt werden.

Die Anlage wurde gemeinsam mit der Firma Wendeln & Meyer Apparatebau in Nutteln (Cappeln) entwickelt und hat eine Anschlussleistung von 150 Kilowatt. Ihre Kapazität reicht aus, um den Hühnerkot von 80.000 Legehennen zu verwerten.

Die Versuche mit der Anlage seien sehr viel versprechend, erklärte Meerpohl. Nach seiner Überzeugung haben gerade kleinere Anlagen wie diese, die die Verwertung des Hühnerkots vor Ort gestatten, eine Zukunft. Denn aus Hygiene- und Klimaschutzgründen sei es nicht ratsam, Hühnerkot dazu durch mehrere Landkreise zu transportieren. Die neue Anlage arbeite absolut CO²- neutral und damit sehr umweltfreundlich. Die entstehende Asche könne als wertvoller Dünger aufs Feld gebracht werden.

Nicht nur in Ländern wie China, die ihre Tierproduktion ausdehnen, sieht Meerpohl einen Markt. Interessant sei die Anlage für jeden, der dieses Substrat nicht alternativ verwerten könne und für dessen Abtransport bezahlen müsse. Die Investition habe sich nach wenigen Jahren amortisiert, so Meerpohl. Im Laufe des Jahres soll die neue Entwicklung auf den Markt kommen.

Dr. Bodo Coldewey, Direktor Unternehmenskundenbetreuung der Oldenburgische Landesbank AG (OLB), und Bernd Meerpohl, Vorstandsvorsitzender der Big Dutchman AG, präsentieren im Vorfeld des Weser-Ems-Gesprächs der OLB-Stiftung zum Thema Klimawandel eine neue Anlage, die Strom aus Hühnerkot macht (von links).
Aus Hühnerkot wird Strom: Die einzelnen Verfahrensschritte

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