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Kleingruppenhaltung: Sehr gute Ergebnisse

Im März 2000 wurde in Deutschland ein Modellvorhaben zur praktischen Erprobung der Kleingruppenhaltung von Legehennen begonnen. Im Rahmen dieses Projektes werden auf dem Betrieb Wesselkamp in Niedersachsen in einem Stall 3 ... [mehr]

Kleingruppenhaltung: Sehr gute Ergebnisse

Im März 2000 wurde in Deutschland ein Modellvorhaben zur praktischen Erprobung der Kleingruppenhaltung von Legehennen begonnen. Im Rahmen dieses Projektes werden auf dem Betrieb Wesselkamp in Niedersachsen in einem Stall 3 verschiedene Modelle dieser „Ausgestalteten Käfige“ zur Kleingruppenhaltung untersucht. Dort sind mittlerweile sehr gute Produktionsergebnisse erzielt worden, die EU-weit Beachtung finden und bei Investitionsentscheidungen berücksichtigt werden. Die Merkmale dieser Hennenhaltungsform und die Produktionsleistungen aus dem ersten Durchgang werden hier vorgestellt. Außerdem werden die technischen Änderungen für den laufenden zweiten Durchgang dargestellt.
Mittlerweile werden diese praxisreifen Systeme der Ausgestalteten Käfige zur Kleingruppenhaltung von Legehennen bereits in 6 EU-Ländern eingesetzt.

Der Ausgestaltete Käfig
In der EU sind von Januar 2003 an alle Neubauten zur Haltung von Legehennen in Käfigen gemäß der EU-Richtlinie 1999/74/EG mit sogenannten „Ausgestalteten Käfigen“ auszurüsten. Im Vergleich zur herkömmlichen Käfighaltung, wo normalerweise 4 bis 6 Legehennen in einem Käfig gehalten werden, werden die Legehennen dabei in Kleingruppen von 10 bis 60 Tieren gehalten. Die Gruppenkäfige sind wesentlich größer als herkömmliche Käfigbatterien und sind zudem mit einem Nest, Sitzstangen, Krallenabnutzern und einem Bad oder einer Matte zum Sandbaden ausgestaltet.

Anfang 2000 wurde auf Initiative der Geflügelwirtschaft ein Modellvorhaben zur Kleingruppenhaltung gestartet, das von der Bundesregierung teilfinanziert wird. An unterschiedlichen Standorten in Deutschland wurden sechs Ställe als Pilot-Anlagen mit Ausgestalteten Käfigen ausgerüstet, um diese Systeme unter Praxisbedingungen zu prüfen. Die Bundesforschungsanstalt für Landwirtschaft FAL und die Tierärztliche Hochschule Hannover koordinieren das Projekt und nehmen die wissenschaftlichen Auswertungen vor. Untersucht werden dabei die Produktionstechnik, die Arbeitsplatzqualität, die Produktqualität, die Umweltbeeinflussung, die Wirtschaftlichkeit sowie das Tierverhalten und die Tiergesundheit. Im Verlauf des Projektes sollen die ausgewerteten Ergebnisse dann von der EU in 2005 für weitere Entscheidungen zur Legehennenhaltung berücksichtigt werden. In Deutschland sollten vor einer Änderung der Legehennen-Haltungsverordnung ursprünglich die in diesem Projekt erzielten Ergebnisse und gewonnenen Erkenntnisse ausgewertet und berücksichtigt werden. Mittlerweile ist jedoch vorab entschieden worden, nicht nur die herkömmliche Käfighaltung, sondern auch diese neue Form der Kleingruppenhaltung in Ausgestalteten Käfigen von 2007 an zu verbieten. In den übrigen EU-Ländern wird die beschlossenen Richtlinien grundsätzlich eingehalten und zukünftig der Ausgestaltete Käfig verwendet werden. Daher könne die gewonnenen Erkenntnisse aus diesem Projekt zumindest von diesen Ländern verwendet werden.

Der Stall Wesselkamp
Eine Sonderstellung unter den beteiligten Farmen in Deutschland nimmt der Stall Wesselkamp in Niedersachsen ein, da dort in einem Legestall unter gleichen Bedingungen (Stall, Klima, Legehennenrassen, etc.) drei verschiedene Systeme installiert sind. Der Stall mit rund achttausend Tieren wird von der Deutschen Frühstücksei GmbH betrieben und ist von der in Vechta-Calveslage (Niedersachsen) ansässigen Big Dutchman International GmbH komplett eingerichtet worden. Installiert wurden die Systeme Eurovent 500A-EU, Eurovent 625A-EU und die Aviplus, ein Modell, das bereits seit mehreren Jahren u.a. in Schweden verwendet wird.

Die drei eingebauten Systeme wurden jeweils mit braunen und weißen Legehennen belegt, um zu prüfen, ob einzelne Systemvarianten besonders vorteilhaft auf die jeweilige Rasse abgestimmt sind. Eingesetzt wurden außerdem unterschiedliche Krallenabnutzer, unterschiedliche Matten für das Nest, unterschiedliche Modelle für das Sandbad und im 1. Durchgang wurden verschiedene Gruppengrößen (8, 10, 16, 20 Tiere) untersucht. Insgesamt wurden 24 verschiedene Varianten in diesem Anlage zusammengestellt.

Ergebnisse vom ersten Durchgang 2001/2002
Im Mai 2001 wurden die Hennen ein- und im Juni 2002 ausgestallt, die Daten wurden für einen Zeitraum von 52 Wochen (bzw. 363 Tage) täglich vor Ort vom Farmpersonal erhoben und aufgezeichnet.

Die Legeleistung
Die Legeleistung pro Anfangshenne (Zahl der anfangs eingestallten Henne) war in den drei Systemen sehr hoch und lag bei durchschnittlich 310,9 Eiern, wobei die Einzelergebnisse zwischen 297 bis 324 Eiern lagen. Selbstverständlich werden für eine gesicherte Aussage noch die weiteren Durchgänge ausgewertet, jedoch kann schon jetzt erwartet werden, daß mit diesen neuen Haltungssystemen hohe Tierleistungen und eine sehr hohe Produktqualität erzielt werden können.

Die Tierverluste
Die Tierverluste lagen bei der Eurovent 500 im Untersuchungszeitraum bei 7,5%. Bei der Eurovent 625 und bei der Aviplus lagen die Verluste mit weniger als 0,5% pro Monat auf einem erfreulich niedrigen Niveau.

Der Anteil an Knick- und Brucheiern
Der Anteil an Knick- und Brucheiern ist ein wichtiger Indikator für die Qualität der Anlage, d.h. die Werte spiegeln wieder, ob die Anordnung der Baugruppen und die Abrollwege der Eier gut aufeinander abgestimmt sind und ob somit eine hohe Ei- bzw. eine hohe Produktqualität erzielt werden kann. Hier lagen die Werte in den ersten beiden Wochen nach dem Legebeginn bei 1,5 – 2,3% und nahmen im Verlauf der Legeperiode bis zur 45. Woche ab. Das zeigt, daß die Nester und die Nestmatten offensichtlich sehr gut aufeinander abgestimmt sind und optimal von den Tieren angenommen werden und die Eier über das Nest in die Eierrinne und von dort bis zum Sammeltisch schonend transportiert werden. Über die gesamte Periode betrachtet lag der Anteil an Knick- und Brucheiern im Durchschnitt bei nur 0,6%.

Der Anteil an Schmutzeiern
Während der Legeperiode stieg der Anteil an Schmutzeiern nur geringfügig an und betrug durchschnittlich Anteil 2,3%, so dass auch in diesem Bereich ein sehr gutes Ergebnis erzielt werden konnte. Die Konstruktion und die Anordnung des Nestes sind sehr gut und die verwendeten Nestmatten gewährleisten sichere Abrollwege der Eier.

Abschließende Resultate zur Arbeitsplatzqualität, Produktqualität, Umweltbeeinflussung sowie zum Tierverhalten und zur Tiergesundheit sind von den beteiligten Instituten erst in 2005 zu erwarten, denn zu einer kompletten und wissenschaftlich verwertbaren Auswertung gehören lückenlose Daten aus mehreren Durchgängen Im vergangenen Juni sind hierzu allerdings bereits Zwischenergebnisse vorgestellt worden, die bestätigen, daß sich die Kleingruppenhaltung in der Praxis durchaus bewährt hat.

Der aktuelle Durchgang 2002/2003
Mit den Erfahrungen aus den ersten 12 Monaten sind im Stall Wesselkamp nach dem ersten Durchgang einige technische Veränderungen vorgenommen worden. Im 2. Durchgang wird jetzt ein neues System, die Eurovent 625a+, mit Abteilen für 40 und 60 Tieren eingesetzt. Die Abteile sind 2,40 m bzw. 3,60 m breit und 1,25 m tief. In diesen großen Einheiten kann die Ausgestaltung so angeordnet werden, daß dem einzelnen Tier längere Wege und ein größerer Aktionsradius zur Verfügung stehen. Einige Varianten sind mit zusätzlicher Beleuchtung ausgerüstet worden. Die Matten, die die Hennen zum Sandbaden nutzen, werden damit angestrahlt, um so zu prüfen, ob die Tiere bevorzugt im Licht ‚baden‘ oder ob sie unabhängig von der Lichtintensität die Matten zum Sandbaden aufsuchen.

Nach wie vor wird in der internationalen Fachwelt diskutiert, ob Einheiten mit maximal 20 Hennen optimal sind und ob bei Einheiten mit 40 und mehr Tieren verhaltensbedingte Probleme zu erwarten sind. Im Stall Wesselkamp sind in diesem Umfang zum ersten Mal 4 unterschiedliche Herdengrößen unter gleichen Bedingungen eingestallt. Daher wird mit Interesse verfolgt, welche Größe sowohl vom Tierverhalten und der Tiergesundheit als auch von der Produktionsleistung her gesehen, das beste Resultat erzielen wird. Aktuell liegen die unterschiedlichen Varianten auf einem sehr hohen Niveau noch Kopf-an-Kopf.

Der Ausgestaltete Käfig hat sich in der Praxis bewährt. Im Stall Wesselkamp konnten mit unterschiedlichen Modellen gute bis sehr gute Produktionsleistungen erzielt werden.

Mittlerweile ist in Deutschland aber im Zuge der Neuregelung der Legehennenhaltung entschieden worden, den Ausgestalteten Käfig zu verbieten. Die Auswertung der erhobenen umfangreichen Daten dieses Projekts, wie sie für 2005 vorgesehen war, ist bei dieser Entscheidung nicht berücksichtigt worden und nach dem Beschluss des BMVEL ist der Ausgestaltete Käfig keine Alternative für die deutschen Hennenhalter.

In den übrigen EU-Ländern wird das Projekt Wesselkamp allerdings nach wie vor aufmerksam verfolgt, denn unsere Nachbarn dort wollen die erworbenen Daten zur Entscheidungshilfe bei geplanten Investitionen berücksichtigen.

Big Dutchman betreut den Stall Wesselkamp aufmerksam und mit hohem Aufwand weiter – auch über das Jahr 2003 hinaus, denn der Projektstall kann voraussichtlich bis 2012 betrieben werden. Die Konstrukteure und Produktentwickler des weltweit führenden Stalleinrichters nutzen die verbliebene Möglichkeit, den Ausgestalteten Käfig unter Praxisbedingungen fortlaufend zu kontrollieren, auf hohem Niveau weiter zu entwickeln und technische Details zu erproben.

Viele fachkundige Interessenten aus nahezu allen Ländern der EU besichtigen mittlerweile den Stall, um sich über den Stand der Technik und die dort erzielten Resultate zu informieren. Ganz Europa interessiert sich für Wesselkamp.


Dipl.-Ing. agr. Thomas Berg, Vechta
Marketing Assistent Big Dutchman International GmbH



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Verbund Oldenburger Münsterland präsentierte sich eindrucksvoll

Minister Bartels: "Musterregion mit Vorbildfunktion"

Als eine „Musterregion mit Vorbildfunktion“ hat der niedersächsische Landwirtschaftsminister Uwe Bartels den Verbund Oldenburger Münsterland (OM) bezeichnet. "Nirgendwo anders in Deutschland ist die Entwicklung einer ... [mehr]

Als eine „Musterregion mit Vorbildfunktion“ hat der niedersächsische Landwirtschaftsminister Uwe Bartels den Verbund Oldenburger Münsterland (OM) bezeichnet. "Nirgendwo anders in Deutschland ist die Entwicklung einer Region in dem Maße von der Agrarwirtschaft und den ihr vor- und nachgelagerten Bereichen geprägt wie im Oldenburger Münsterland", sagte er anläßlich der EuroTier auf einer Pressekonferenz des Verbundes Oldenburger Münsterland.

Der Verbund stellte in Hannover richtungsweisende Konzepte für die internationale Veredelungswirtschaft vor. Insgesamt 50 Unternehmen aus den Landkreisen Cloppenburg und Vechta präsentierten sich mit Ausstellungsständen auf der EuroTier, der internationalen Leitmesse der Branche. Vertreter von sieben renommierten Firmen demonstrierten in einer Pressekonferenz Ihre Leistungsfähigkeit anhand von einndrucksvollen Beispielen. Sie forderten zur Erhaltung Ihrer Spitzenposition fast unisono einheitliche Wettbewerbsbedingungen und Produktionsstandards in Europa.

Im Rahmenvortrag sprach Professor Dr. Hans-Wilhelm Windhorst vom Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten (ISPA) von einen „revolutionären Wandel“ der internationalen Veredelungswirtschaft, dem sich Land- und Ernährungswirtschaft, Agrarmaschinen- und Agraranlagenbau, Futter- und Tierarzneimittelhersteller des Oldenburger Münsterlandes stellten: „Es ist schon imponierend, wenn man sich vor Augen führt, was aus den mittelständischen Unternehmen kontinuierlich an technischen Innovationen für den Gesamtbereich der Nutztierhaltung entwickelt und auf dem Markt angeboten wird.“

Für den Verbund sagte Präsident Hans Eveslage: „Wenn es heute im Zeichen des globalen Wettbewerbes um richtungsweisende Technologien für eine effiziente Agrarwirtschaft geht, schaut die Fachwelt auf das Oldenburger Münsterland und seine Unternehmen. Von dieser Aufmerksamkeit und den qualitativ hochwertigen Arbeitsplätzen profitiert die ganze Region.“ Darin stimmte ihm auch der niedersächsische Landwirtschaftsminister Uwe Bartels zu und hob die Bedeutung der Region für das Agrarland Niedersachsen hervor.

Zu den Referenten auf der Pressekonferenz gehörten unter anderem Gerd Stuke, Generalbevollmächtigter der Deutschen Frühstücksei GmbH und Bernd Meerpohl als Vorstandsvorsitzender der Big Dutchman AG.

Stuke warb für das neue Konzept der Kleingruppenhaltung von Legehennen, das nach seinen Erfahrungen und Ergebnissen unabhängiger Forschungseinrichtungen als „gelungene Synthese aus betriebswirtschaftlicher Rentabilität und den Anforderungen des Tierschutzes“ anzusehen sei. Die Rentabilität sei jedoch solange gefährdet, wie unterschiedliche Bedingungen in der EU herrschen würden.

Bernd Meerpohl stellte einen neu entwickelten Abluftwäscher zur Reduzierung der Emissionen aus der Tierhaltung vor. Nach Meerpohls Angaben haben unabhängige Messungen unter der Leitung von Professor Büscher von der Universität Bonn dem von Big Dutchman entwickelten MagixX-Abluftwäscher unter Praxisbedingungen eine Filterleistung von 98 Prozent für Staub, von rund 70 Prozent für Ammoniak und um die 50 Prozent für Geruch bestätigt.

Dennoch warnt er vor Euphorie „Trotz dieser ermutigenden Zahlen sind unsere erfahrenen Produktentwickler noch zurückhaltend, was die Beurteilung darüber angeht, ob es sich hiermit schon um den sogenannten Stand der Technik handelt. Dies ist noch nicht der Fall! Wir denken, dass weitere Verbesserungen zu erzielen sind und erzielt werden müssen.“

Es werde weiter intensiv am „Feinschliff“ der Anlagen gearbeitet, um die Leistungen weiter zu optimieren. Zielsetzung bleibe, mit einem kostengünstigen Komponentensystem auch kleineren Betrieben die Möglichkeit zu geben, einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten, damit sie auf diesem Wege ihren Standort erhalten oder sogar auszubauen könnten.


Die regionalen EuroTier-Aussteller aus dem Oldenburger Münsterland von A bis Z:

ADDAS GmbH & Co. KG
AWILA Agrar- und Industrieanlagen GmbH
B & B Europe Vertriebs GmbH & Co. KG
BELA-Mühle GmbH & Co. KG
Big Dutchman International GmbH
Big Dutchman Pig Equipment GmbH
Biochem GmbH
Biogas Weser-Ems GmbH & Co. KG
Daltec Fütterungstechnische Anlagen GmbH
EPA GmbH
Fienhage GmbH
FOSVWE Forschungs- und Studienzentrum für Veredelungswirtschaft Weser-Ems
FUTURA Werner Fürste
GBB Markhauser Systemtechnik GmbH
GGI German Genetics International GmbH
Haskamp Mastputenbrüterei GmbH
Hellmann Poultry GmbH Co. KG
Holland Genetics Deutschland GmbH
HOWEMA Gerätebau GmbH & Co. KG
HUWECA Hubert Weßjohann GmbH & Co. KG
ISPA Institut für Strukturforschung und Planung in agrarischen Intensivgebieten
ISN Interessengemeinschaft der Schweinehalter Nord-Westdeutschland e. V.
KNIES Fahrzeugbau GmbH & Co. KG
A. Krebeck Stalleinrichtungen und Apparatebau GmbH
mepro·Dr. Jaeger & Klaus Bergmann GmbH
Maschinenfabrik Meyer Lohne GmbH
Meyer Agraranlagen GmbH
MIAVIT Dr. H. W. Niemeyer GmbH & Co. KG
Moorgut Kartzfehn von Kameke OHG
NieKE Niedersächsisches Kompetenzzentrum Ernährungswirtschaft
Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e.V.
NORT GmbH
PAL-Bullermann GmbH
Prüllage Stall- und Gerätevertriebs GmbH
PHW-Gruppe / Lohmann & Co. AG
SCHULZ Systemtechnik GmbH
Schweinebesamungsstation Weser-Ems e.V.
SEVA Energie AG
Dr. Siemers Umwelttechnik GmbH
STADIKO Hygienetechnik
Erich Stallkamp ESTA GmbH
Suding Beton- und Kunststoffwerk GmbH
Thye-Lokenberg Betonwerk GmbH
Tierärztliche Hochschule Hannover - Außenstelle für Epidemiologie -
Völker GmbH
Hugo Vogelsang Maschinenbau GmbH
Warnking Elektrotechnik GmbH
WEDA Dammann & Westerkamp GmbH
WELtec-BioPower GmbH
Erich Wesjohann GmbH & Co. KG - LOHMANN Tierzucht GmbH –
Hubert Willoh GmbH
Wöhrmann GmbH


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Ein Besuch lohnt sich

EuroTier: Mehr als 30 Neuheiten bei Big Dutchman

Big Dutchman präsentiert sich mit mehr als 30 Innovationen auf der EuroTier 2002 vom 12. bis 15. November in Hannover. Auf gleich zwei Ständen sind unsere Fachleute auf der internationalen Messe in der niedersächsischen ... [mehr]

Big Dutchman präsentiert sich mit mehr als 30 Innovationen auf der EuroTier 2002 vom 12. bis 15. November in Hannover. Auf gleich zwei Ständen sind unsere Fachleute auf der internationalen Messe in der niedersächsischen Landeshauptstadt vertreten.
In Halle 17 Stand D 25 können sich Interessierte über die umfassende Produktpalette und die Innovationen in der modernen Geflügelhaltung informieren.

Als Neuheit stellt Big Dutchman u. a. AMACS vor, ein auf Internet-Technologie basierendes Hard- und Software-System, dass die permanente Datenerfassung, Steuerung und Überwachung von Legehennenfarmen in Echtzeit von praktisch jedem Standort der Welt aus ermöglicht.

Zu den bemerkenswertesten Neuerungen zählt zweifellos die Futterschale FluxX für die Aufzucht und Mast von Broilern. Der Clou dabei: Das bedienerfreundliche Spin-n-Lock-System zum Einstellen des Futterniveaus mit einer Hand und der patentierte 360-Grad-Futter-Flutmechanismus.

Auch im Eiertransport wollen wir anhand der Elevator-EQ-Serie neue Maßstäbe setzen. Knick- und Haarriss-Eier werden durch ein besonderes Transportverfahren reduziert. Gleichzeitig ist der Wartungsaufwand der Eiersammelanlage geringer und die Reinigung erheblich vereinfacht.

Im Sektor Schweinestallausrüstungen stehen die Big Dutchman-Experten am Stand H 15 in Halle 26 ab Dienstag für Fragen und zur Präsentation der Innovationen bereit. Zur EuroTier 2002 werden u.a. der neue Futterautomat PigNic sowie das intelligente Futterventil BD 4 I vorgestellt. Die Fütterung von bis zu 40 Tieren wird durch PicNig gewährleistet. BD 4 I eignet sich für computergesteuerte Nass- und Trockenfütterungsanlagen und bietet durch moderne BUS-Systemtechnik u. a. den großen Vorteil, dass der Aufwand für die Elektromontage um rund 50% reduziert wird.

Weitere Innovations-Highlights der Big Dutchman Pig Equipment GmbH: Die Fermentation von Schweinefutter, ein völlig neues Babyferkelfütterungssystem und diverse Neuerungen für die Gruppenhaltung von tragenden Sauen.

Für Geflügelzüchter und Schweinehalter gleichermaßen interessant sind gleich zwei Produkte, die echte Meilensteine für die moderne Tierhaltung bedeuten. Auf die jüngste Verschärfung der Emissionsgesetzgebung (TA-Luft) reagiert Big Dutchman mit der Vorstellung des MagixX-Abluftwäschers. Mit diesem mehrstufigen Abluftreinigungssystem können Belästigungen durch Geruch, Ammoniak und Staub zukünftig erheblich vermindert werden.

Kompetenz und Erfahrung des Unternehmens spiegeln sich zudem im Klimasektor wider mit der Premiere der nicht nur äußerlich sehr futuristisch anmutenden Klimacomputer-generation MC 234 / MC 236. In Sachen punktgenaue Regelung, Sicherheit und vor allem Benutzerfreundlichkeit werden damit völlig neue Maßstäbe gesetzt.

Fazit: Ein Besuch der Big Dutchman-Messestände auf der EuroTier 2002 in Hannover lohnt sich. Schon jetzt freuen wir uns auf Ihren Besuch!

Übrigens: Interessierte können sich hier im Internet bereits die neuesten Produktprospekte downloaden oder sich diese ganz einfach per E-mail zustellen lassen.


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EuroTier aktuell: Neue Elevator-Serie EQ 210

Gesteigerte Eiqualität durch neue Maßstäbe

Waren Elevatoren anderen Eiersammelsystemen bereits überlegen, so setzt der Elevator EQ 210 neue Maßstäbe. Auf der Messe EuroTier 2002, die vom 12. bis 15. November in Hannover stattfindet, stellt Big Dutchman aus ... [mehr]

Waren Elevatoren anderen Eiersammelsystemen bereits überlegen, so setzt der Elevator EQ 210 neue Maßstäbe. Auf der Messe EuroTier 2002, die vom 12. bis 15. November in Hannover stattfindet, stellt Big Dutchman aus Vechta-Calveslage sein neues Produkt auf dem Stand D 25 im Unternehmensbereich Geflügel (Halle 17) vor.

Das Plus des Elevator EQ 210: Knick- und Haarriss-Eier werden deutlich reduziert. Gleichzeitig ist der Wartungs-aufwand wesentlich geringer und die Reinigung erheblich vereinfacht. Dieses System ist sowohl für die Käfig– als auch für die Bodenhaltung universell einsetzbar. „Durch seine hohe Förderleistung bei ausgezeichnet schonendem Eitransport ist der Elevator EQ 210 die wirtschaftliche Lösung für die moderne Eierproduktion“, erklären die Fachleute aus dem niedersächsischen Unternehmen.

Beim neuen Big-Dutchman-Elevator haben die Eierbänder, die Dosierräder und die Elevator-Förderkette die gleiche Förderrichtung. Durch diesen fließenden Bewegungsablauf und das völlige Fehlen zwangsweiser Richtungsum-kehrungen, ergibt sich ein überaus schonender Transport der Eier. Bis zu acht Etagen können im Stall kollisionsfrei gleichzeitig abgesammelt werden. Der kurze Endsatz des Elevators trägt durch die kompakte Bauweise zusätzlich zur optimierten Wirtschaftlichkeit bei. „Durch aufwändige computergestützte Konstruktion sind maßgebliche Bauteile des Elevators völlig neu konzipiert worden, und die Eiqualität kann so effektiv verbessert werden“, erklärt Andre Mix als verantwortlicher Produktentwickler bei Big Dutchman.

Fünf Kriterien für die herausragenden qualitativen Innovationen des Elevator EQ 210:
Auf dem sanftesten Weg werden die Eier durch den Elevator transportiert. Folgende Neuerungen sorgen für die optimale Beförderung:

1. Stoßdämpfer sorgen für Qualität – Patentierte 2K-Dosierräder für sachten Eiertransport
Zum ersten Mal werden beim Elevator EQ 210 Zwei-Komponenten Dosierräder verwendet. Ein harter Kern umgeben von einer weichen ei-gerecht profilierten Lippe sorgen für höchsten Dämpfungskomfort bei der Eingabe der Eier vom Eierband in den Elevator.

2. Sanfter Einstieg – Kunststoffstufen im Elevator
Elevatorstufen aus Kunststoff nehmen die Eier federnd sicher auf. Integrierte Streben sichern die Eier während des Transports. Zusätzliche Gleitgitter sind somit nicht notwendig, und der Elevator ist einfach sauber zu halten und zu reinigen.

3. Fingerfertigkeit beim Umsteigen - Querband-Übergabe mit einem flexiblen Finger-Rad
Eine neue Querband-Übergabe mit einem sogenannten Finger-Rad sorgt für eine schonende Richtungsänderung beim Eiertransport. Im Moment der Eiabgabe ist immer eine Reihe Finger zwischen den aus dem Elevator herausrollenden und den auf der Quersammlung transportierten Eiern. Auch hier werden modernste hochwertige Zwei-Komponenten-Werkstoffe verwendet, um optimal Ergebnisse zu erzielen.

4. Saubere Bänder – Optimierte Eierbandbürsten mit angepassten Borsten
Durch die spezielle Borstenanordnung fällt der abgebürstete Schmutz besser ab. Härtere Borsten mit hoher Nutzungsdauer sorgen für eine weitere Verbesserung des Reinigungseffektes. Die Eier bleiben sauberer während sie auf dem Eierband transportiert werden.

5. Langlebige Umlenk- und Übergabe-Gitter
Die Polyamid-Beschichtung der Gitter haftet optimal auf dem Metall und bietet gleichzeitig ein weiche und somit ei-gerechte Oberfläche. Der hochwertige Polyamid-Auftrag sorgt in diesen stark beanspruchten Bauteilen für eine dauerhafte Beschichtung. Sie ist zudem lebensmittelecht und leicht zu reinigen.

Diese fünf angeführten Bestandteile sorgen im Zusammenspiel für eine Reduzierung der Knick- und Haarriss-Eier, einen geringen Wartungsaufwand bei einfacher Reinigung und machen den Elevator EQ 210 zu einer gelungenen wirtschaftlichen Lösung für die moderne Eierproduktion.


November 2002
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen: 
Andreas Böske, Leiter Werbung und Kommunikation
Big Dutchman International GmbH
E-Mail: aboeske@bigdutchman.de
Tel.: 04447/801-118
Fax: 04447/801-5-118


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EuroTier aktuell: Innovation mit vielen zusätzlichen Vorteilen

FluxX: Die neue Generation der Broilerfütterung

Zu den bemerkenswertesten Innovationen, die Big Dutchman auf der diesjährigen EuroTier in Hannover präsentiert, zählt zweifellos die neue Futterschale FluxX für die Aufzucht und Mast von Broilern. FluxX ist eine konsequente ... [mehr]

Zu den bemerkenswertesten Innovationen, die Big Dutchman auf der diesjährigen EuroTier in Hannover präsentiert, zählt zweifellos die neue Futterschale FluxX für die Aufzucht und Mast von Broilern. FluxX ist eine konsequente Neuentwicklung auf der Basis der seit Jahren erfolgreich im Markt etablierten Big Pan 330. Praktiker im In- und Ausland, die die neue Schale im Stall getestet haben, bestätigen: Die zusätzlichen Vorteile der FluxX läuten eine neue Generation der Broilerfütterung ein.

FluxX erfüllt die Anforderungen von Eintagsküken genauso wie die von schweren Tieren in der Endmast. Der patentierte 360-Grad-Futter-Flutmechanismus sorgt während der ersten Masttage, wenn die Futterschale auf dem Stallboden abgesetzt wird, für einen gleichmäßig hohen Füllstand in der gesamten Schale. Ohne zusätzlichen Arbeitsaufwand werden also beste Startbedingungen für die Küken geschaffen.

Entsprechend dem Alter und der Größe der Tiere wird die gesamte Schalenlinie später angehoben. Der Clou dabei: der Flutmechanismus verschließt sich automatisch und das Futterniveau sinkt. Futterverluste werden vermieden.

Praktisch ist in diesem Zusammenhang das neuartige und ebenfalls patentierte “Spin-n-Lock”-System. Es ermöglicht das Verriegeln und Einstellen des Futterniveaus in 7 Stufen mit nur einer Hand.

Dank der insgesamt 7 neuen Flügel am Außenzylinder ist übrigens ein Herausschlagen des Futters durch die Tiere nicht mehr möglich. Auch das verhindert Futterverluste sehr effektiv.

Erstmals sind die Außenzylinderflügel einer Broilerfutterschale rotierbar. Ein weiteres Novum in der Branche. Es garantiert eine optimale Hygiene beim Einsatz eines Hochdruckreinigers, weil Schmutz und Futterreste restlos herausgeschleudert werden.

Um den Anforderungen der weltweit unterschiedlichen Märkte in idealer Weise gerecht zu werden, ist die neue FluxX in unterschiedlichen Varianten erhältlich. Entweder mit einem 5-armigen oder mit einem 14-armigen Grill. Zur Wahl stehen zudem ein tiefer, V-förmiger Futterteller oder ein flacher, in 14 Sektionen unterteilter Schalenboden.

Foto: Die neue FluxX. Hier im Bild mit einem fünf-armigen Grill und dem tiefen, v-förmigen Futterteller.



November 2002
Ihr Ansprechpartner für weitere Informationen:
Andreas Böske, Leiter Werbung und Kommunikation
Big Dutchman International GmbH
E-Mail: aboeske@bigdutchman.de
Tel.: 04447/801-118
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