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Erfahrungsbericht Kauffrau im Groß- und Außenhandel

Mein Name ist Brigitte Hammersen. Ich bin 20 Jahre alt, komme aus dem kleinen Ort Lüsche und arbeite seit einem ¾ Jahr als Auszubildende in dem Beruf „Kauffrau im Groß- und Außenhandel“ bei Big Dutchman. Im Jahre 2009 habe ich am Gymnasium Antonianum in Vechta mein Abitur abgelegt.

Warum haben Sie sich für diesen Ausbildungsberuf entschieden?

Schon während meiner Zeit als Abiturientin stand für mich fest, einen Beruf im Bereich Wirtschaft zu erlernen. Von zentraler Bedeutung war der Gedanke, dass gerade in unserer heutigen Zeit die Wirtschaft immer mehr in den Mittelpunkt unserer Gesellschaft rückt und somit die Arbeit als Kauffrau im Groß- und Außenhandel eine zukunftssichere Arbeit mit Perspektive darstellt.

Welchen Abschluss erreichen Sie mit dieser Ausbildung?

Bei Big Dutchman verläuft dieser Ausbildungsgang im dualen System, d.h. sie erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Ausbildungsbetrieb und der Berufsschule. Innerhalb des Betriebs durchlaufe ich im Wechsel von ca. 4 Monaten unterschiedliche Abteilungen, um zum einen den Zusammenhang der Abteilungen zu verstehen und zum anderen die notwendigen praktischen Fähigkeiten für das Berufsleben zu erlernen. Der Besuch der Berufsschule baut darauf auf. Sie vermittelt fachtheoretische Kenntnisse. Meine zweijährige Ausbildung wird mit dem Bestehen der schriftlichen und mündlichen IHK- Prüfung beendet. Die schriftliche Prüfung gliedert sich in drei Teile auf: 1. Groß- und Außenhandelsgeschäfte, 2. Wirtschaft und Soziales, 3. Kaufmännische Steuerung. Die mündliche Überprüfung ist eine fachpraktische Prüfung, in der sowohl das Erlernte aus der Berufschule als auch betriebsspezifische Dinge getestet werden. Werden diese Prüfungen erfolgreich abgeschlossen, darf man sich Kauffrau im Groß- und Außenhandel nennen.

Welche Voraussetzungen sollte man als Bewerber mitbringen?

Diejenigen, die sich für eine Ausbildung bei Big Dutchman entscheiden, sollten Offenheit und Flexibilität mitbringen, denn aufgrund der Größe und der internationalen Stellung, ist der Aufgabenbereich weit gefächert. Es ist vorteilhaft gute Englischkenntnisse zu besitzen, da sich der größte Teil der Absatzgebiete im Ausland befinden. Wird die Ausbildung auf zwei Jahre, anstatt der üblichen drei Jahre, verkürzt, so sollte entweder ein Höherer Handelsschulabschluss oder das Abitur vorhanden sein.

Warum haben Sie sich für Big Dutchman entschieden?

Big Dutchman als ausbildendes Unternehmen bietet schon zu Beginn die Chance, Erfahrungen im internationalen Bereich zu sammeln. Dabei können vorhandene Sprachfähigkeiten angewandt bzw. verbessert werden. Sehr viel Wert wird auf die Betreuung der Mitarbeiter gelegt. Speziell für uns Auszubildenden werden innerhalb des Betriebes Prüfungsvorbereitungen und Schulungen angeboten, die zur erfolgreichen Abschlussprüfung führen sollen.

Wie ist Big Dutchman als Arbeitgeber? Wie ist die Arbeitsatmosphäre?

Innerhalb des Unternehmens ist die Atmosphäre unter den Mitarbeitern ausgeglichen. Gerne nehmen sich die Kollegen Zeit um fragen zu beantworten, vor allem für engagierte Auszubildende. Sollten dennoch größere Probleme auftreten, so steht ihnen in der Personalabteilung ein Ansprechpartner zur Verfügung. Da Big Dutchman in Calveslage mittlerweile mehr als 600 Mitarbeiter beschäftigt, ist es schwierig jeden seiner Kollegen zu kennen. Auch diesem Problem versucht man entgegenzuwirken. So gibt es beispielsweise das Intranet, das jeden Beschäftigten mit Foto und dessen Stellung im Unternehmen zeigt. Um Kontakte untereinander zu knüpfen, finden häufiger Betriebsfeiern statt.

Was mir besonders gut gefällt?

Besonders gut gefällt mir, dass Big Dutchman uns Auszubildenden den Einblick in viele verschiedene Abteilungen ermöglicht, sei es vom Verkaufsinnendienst bis hin zu Logistik. In diesem Zusammenhang werden uns viele Freiräume gelassen, sodass wir von Beginn an lernen, selbstständig und verantwortungsbewusst zu arbeiten. Dies ist aber nicht immer einfach. Es ist bemerkenswert, wie sehr wir in unserer Ausbildung unterstützt werden. Dies beinhaltet nicht nur die zuvor genannten Vorbereitungsmaßnahmen für Prüfungen. Es finden immer wieder Produktschulungen statt. Diese erstrecken sich vom theoretischen Unterricht bis hin zu Besichtigungen von Biogasanlagen, Hühner- und Schweineställen. Erstmalig wird uns in diesem Jahr die Möglichkeit geboten, ein sechswöchiges Auslandspraktikum, an der Tochtergesellschaft in den USA oder in Malaysia zu absolvieren.