Big Dutchman Schlagzeilen weltweit
Aktuelle Meldungen

Rolf Büssing seit 35 Jahren bei Big Dutchman
Rolf Büssing blickt in diesen Tagen auf ein nicht alltägliches Arbeitsjubiläum zurück: Seit nunmehr 35 Jahren ist er zuverlässiger Bestandteil der Big Dutchman-Belegschaft. Der Jubilar ist im Versandbereich tätig und mit den Arbeitsabläufen dort vertraut wie kaum ein Zweiter. Seine Ausbildung hat er allerdings in einer ganz anderen Branche absolviert: Rolf Büssing ist gelernter Bäcker.
Lange Jahre war er in der Exportabteilung damit betraut, Aufträge für Übersee versandfertig zu packen. Dabei sind Ausrüstungen für eine Vielzahl anspruchsvoller Geflügelstallprojekte durch seine tatkräftigen Hände gegangen.
Mittlerweile übt Büssing seine Verpackungskünste am Bildschirm aus: Der Arbeitsjubilar errechnet das benötigte Transportvolumen von Materialbestellungen und stellt damit sicher, dass auf den LKWs, Paletten oder in den Containern kein Platz verschwendet wird.
Rolf Büssing gilt bei seinen Kollegen als äußerst kompetenter und hilfsbereiter Ansprechpartner. Großer Wertschätzung erfreuen sich abteilungsübergreifend auch die Beweise seiner Backkünste, die der begeisterte Backprofi in den vergangenen Jahrzehnten kontinuierlich ausgebaut hat.
Die Unternehmensleitung dankt dem Jubilar herzlich für sein Engagement und wünscht weiterhin Gesundheit, Zufriedenheit und viel Spaß bei der Arbeit.

ViperTouch und BigFarmNet-Manager für Stallklima und Produktion
Legehennenhaltung und Aufzucht: Gut geschult den Stall managen

Den Geflügelstall per Computer steuern bringt enorme Vorteile: Die digitalen Helfer erleichtern die Arbeit und helfen Produktionsergebnisse steigern. Um Geflügelhalter optimal auf die Handhabung seiner computergestützten Management- und Steuerungssysteme vorzubereiten, bietet Big Dutchman Kundenschulungen an.
Gutes Beispiel ist das Seminar über den Einsatz von ViperTouch- und BigFarmNet (BFN)-Manager in der Legehennenhaltung und -aufzucht, zu dem der Stalleinrichter kürzlich in die Unternehmenszentrale geladen hatte. Etwa 30 Geflügelhalter aus Norddeutschland nahmen an der eintägigen Intensivveranstaltung in Vechta-Calveslage teil.
Legehennenhaltung: Mehr aus den Geräten herausholen
Die Resonanz war überaus positiv: „Die Schulung hat viel gebracht. Die Seminarleitung war sehr gut vorbereitet und hat das Thema verständlich und praxisnah aufgearbeitet“, zogen die Teilnehmer Bilanz. Ein Schwerpunkt war das breite Spektrum an Funktionalitäten, mit dem der noch junge Klima- und Produktionscomputer ViperTouch aufwartet.
Dieser ist wiederum mit dem PC-Programm BFN-Manager kompatibel, gleichfalls ein Big Dutchman-Neuling. Die innovative Software spart Arbeit: Sämtliche Daten zu Stallklima und Produktion werden übersichtlich am Bürorechner abgebildet. Plus: Landwirte können ihre Ställe komplett und komfortabel vom Büro aus steuern. Dementsprechend rege erwies sich das Interesse der Teilnehmer an detaillierten Anwenderinfos.
Einige Gäste waren Neueinsteiger, andere wiederum arbeiten schon länger mit den Systemen: „Wir möchten noch mehr aus den Geräten herausholen. Da hilft ein Finetuning wie heute ganz klar weiter. Aber auch der Erfahrungsaustausch mit den Berufskollegen war sehr konstruktiv“, so die „alten Hasen“.
Die Veranstaltungen finden nicht nur bei Legehennenhaltern großen Anklang. Auch Experten, die in der Hähnchenmast oder Elterntierhaltung tätig sind, werden fit gemacht in der Anwendung computergestützter Management- und Steuerungssysteme. Für dieses Jahr sind weitere Kundenschulungen geplant.
Tüfteln und Reisen für Big Dutchman
Heinz Südkamp feiert 35jähriges Arbeitsjubiläum

Heinz Südkamp aus Dinklage begeht in diesen Tagen ein seltenes Arbeitsjubiläum: 35 Jahre ist es her, dass er seinen ersten Arbeitstag bei Big Dutchman in Vechta-Calveslage absolviert hat. Der gelernte Energieanlagenelektroniker hat dem Stalleinrichter wie kaum ein Zweiter seinen Stempel aufgedrückt: Die große Bandbreite an Klimasystemen, die heute in vielen Geflügelställen der Welt zum Einsatz kommen, ist ohne das Know-how des Jubilars kaum denkbar.
In den ersten Jahren übernahm Südkamp die Baustellenleitung bei zahlreichen außereuropäischen Großprojekten. Später organisierte er vor Ort in Calveslage die Einteilung von Montagekräften für die verschiedenen Baustellen, ging aber als Servicetechniker weiterhin auf Reisen. Die Praxiserfahrungen kamen dem Jubilar für seine anschließende Tätigkeit als Produktentwickler sehr zugute.
Heute leitet der begeisterte Tüftler die Abteilung Klima Equipment des Geschäftsbereiches Geflügelstalltechnik. Weltweite Big Dutchman-Klassiker wie z.B. der Klimacomputer Viper oder amacs, das Management- und Steuerungssystem für Geflügelställe, sind das Ergebnis der unschlagbaren Kombination aus Engagement, Erfahrung und Erfindungsreichtum, die den Dinklager auszeichnet.
Südkamp wird von Kollegen und Kunden gleichermaßen geschätzt – nicht zuletzt dank der Tatsache, dass er sein Wissen gerne und kompetent weitergibt. Dabei ist der Arbeitsjubilar seinen Auslandsreisen treu geblieben: Neben Fortbildungen in der Calveslager Unternehmenszentrale verantwortet er die Produktschulungen des Stalleinrichters vor allem in der Russischen Föderation und in Asien.
Unternehmensleitung und Kollegen gratulieren herzlich und wünschen Gesundheit, Zufriedenheit und weiterhin viel Freude bei der Arbeit.

LED-Lampen in der Hähnchenmast – auf den Dimmer kommt es an
Geld sparen mit neuer LED-Technik für den Geflügelstall

Der Morgen beginnt für die Hähnchen von Dirk Bockhorst gemächlich. Wie beim Sonnenaufgang wird es für die Tiere in den Ställen im niedersächsischen Emstek langsam hell. Zufriedenes Gackern erfüllt langsam den Stall. Bis nach einer halben Stunde ein warmes Licht die Ställe erleuchtet. Das Licht stammt aber nicht von herkömmlichen 40-Watt-Glühbirnen, sondern von hochwertigen LED-Lampen. Dazu gehört auch ein hochwertiger Dimmer, der die Tiere vor Stress bewahrt und die übrige Stalltechnik in der Hähnchenmast nicht stört.
Vor fast einem Jahr hat Landwirt Bockhorst umgestellt. Die alten, stromfressenden Glühbirnen mussten aus dem Geflügelstall raus, sparsame LED-Technik kam herein. Zwar kostet eine Lampe mehr als 20 Euro, doch die neue Technik hält deutlich länger und spart viel Strom. Nach einem Jahr hat sich die Investition für Bockhorst amortisiert. 4000 Euro hat er für die neuen Lampen ausgegeben. Fast den gleichen Betrag hat er bis dato beim Stromverbrauch gespart, erzählt er. Danach spart er 4000 Euro jährlich – Strompreiserhöhungen noch nicht eingerechnet.
Neue LED-Technik im Geflügelstall
Der Umbau war weit weniger aufwändig, als Bockhorst dachte. „Die Lampen habe ich alle selbst getauscht“, berichtet der 42-Jährige. Schließlich passen auch die hochwertigen LED-Lampen in die Standardgewinde der Stallbeleuchtung hinein. Big Dutchman half ihm beim Einbau des Herzstücks der neuen Anlage.
Dieses Herzstück ist der Dimmer. Ohne ihn würde das ganze System nicht funktionieren. Ohne ihn würde der Landwirt im Geflügelstall viel weniger Geld sparen. Das Modul hängt im Vorraum eines jeden Stalls und ist mit dem Stallcomputer verbunden. Der Rechner steuert den Dimmer und sagt ihm, wann das Licht in welcher Intensität leuchten soll.
Big Dutchman verkauft die LED-Technik nur mit dem in Calveslage entwickelten Dimmer. Im Gegensatz zu einfacheren Geräten erzeugt der Big-Dutchman-Dimmer kein Flimmern, so dass die Tiere vollkommen ruhig bleiben, erläutert Produktmanager Nils Neugebauer. Lange hat sein Team an der Entwicklung gearbeitet, um sicherzustellen, dass das Gerät nicht fehlerhaft Sicherungen auslöst oder PC-Abstürze verursacht – ein häufiges Problem herkömmlicher Dimmer.
Stressfreie Hähnchenmast
Außerdem einzigartig am Big-Dutchman-Dimmer: Er lässt sich stufenlos bis auf null Prozent regeln. Allein diese Tatsache sorge für weiteres Sparpotenzial im Geflügelstall. Die meisten anderen Dimmer schalten bereits nach 20 oder 30 Prozent ab, erklärt Neugebauer. Das könne zu Stress unter den Tieren führen.
Stress kennen die Hähnchen von Dirk Bockhorst nicht. Auch nach der Umstellung gehe es den Beständen gut wie eh und je.
Bodenhaltung: Big Dutchman-Kunde öffnet seinen Hühnerstall
Transparenzoffensive zieht fast 800 Besucher an

Die Transparenzoffensive des Landesverbands der Niedersächsischen Geflügelwirtschaft e.V. (NGW) und des Wissenschafts- und Informationszentrums Nachhaltige Geflügelwirtschaft (WING) der Universität Vechta geht in die zweite Runde. Nachdem bereits im September und Oktober letzten Jahres Betriebsöffnungen in insgesamt sechs Ställen stattgefunden haben, wurden am 24. März 2013 nach der Winterpause wieder drei Geflügelställe für die interessierte Öffentlichkeit geöffnet.
Transparente Hähnchenmast
So zeigte Arne Brauer aus Elmlohe (Landkreis Cuxhaven) seine Hähnchenmast. Etwa 230 Besucher konnten einen Blick in den Stall werfen und sich selbst davon überzeugen, wie die knapp 40.000 Masthähnchen gehalten werden. „Es ist sehr lobenswert, dass sich ein Geflügelhalter offen und sehr auskunftswillig der Öffentlichkeit stellt“, findet eine Besucherin.
Eine Befragung der Universität Vechta hat ergeben, dass rund 82 % der Besucher nach dem Gang in den Stall ein positives Gefühl von der Hähnchenmast haben. Nur 10 % waren negativ eingestellt, 8 % gaben an, sich keine Meinung bilden zu können.
Bodenhaltung von Legehennen
Zum Legehennenstall von Reinhard Frericks im emsländischen Freren kamen am vergangen Sonntag sogar über 400 Personen. Der Landwirt hält rund 38.000 Legehennen in Bodenhaltung. Auch hier ist die Stallbesichtigung hervorragend angekommen. „Es ist ein ganz tolles Erlebnis für die ganze Familie. So kann man sich selbst ein Bild von der Geflügelhaltung machen“, bestätigt eine Besucherin. Kurz vor Ostern waren die weißen Eier aus Frericks Stall heiß begehrt und viele Besucher nahmen sich eine Palette Eier gleich mit nach Hause.
Auch die Sortierung und Verpackung der Eier hat ein reges Interesse der Besucher hervorgerufen. Besonders die vielen Kinder haben sich mit Begeisterung zeigen lassen, wie der berühmte Stempel auf das Ei kommt.
Hier haben die Befragungsergebnisse gezeigt, dass sogar 89 % der Besucher mit einem positiven Eindruck nach Hause gehen.
Putenhaltung in Sottrum
Auch Christoph und Jürgen Böschen zeigten am Sonntag ihre Putenmast. Insgesamt kamen etwa 150 Besucher nach Sottrum im Landkreis Rotenburg/Wümme. Im Betrieb werden 12.000 Puten gehalten. Am Sonntag konnten die 14 Wochen alten Hähne direkt im Stall besichtigt werden. Auch in Sachen Putenhaltung überwiegen die positiven Eindrücke. „Es ist ein gutes Projekt, um zu zeigen wie unsere Lebensmittel wirklich produziert werden“, so ein Besucher.
Durchweg Lob ernteten besonders die Landwirte: „Es war eine gute Führung. Alle Fragen wurden beantwortet“, bestätigt ein Rentner.
Sehr erfreulich ist zudem, dass zu allen drei Betrieben erneut viele Familien mit Kindern gekommen sind, um sich die Geflügelhaltungen anzuschauen.
Positive Resonanz der Transparenzoffensive
Insgesamt fiel die Resonanz der Besucher überwiegend positiv aus. „Wenn alle Ställe so ausgerichtet sind, würde ich mich freuen! Aber ich glaube das ist nicht so, sonst wäre das Geflügel in den Discountläden nicht so billig“, meint eine Verbraucherin. Aussagen wie diese spornen die Veranstalter an, mit der Transparenzoffensive weiterzumachen und der Öffentlichkeit weitere Geflügelställe zu zeigen.
Die nächsten Termine
Die nächsten Betriebsöffnungen finden am 28. April statt. Welche Betriebe dann ihre Stalltore öffnen werden, steht derzeit noch nicht fest. Die Adressen der Betriebe werden auf den Internetseiten des NGW www.ngw-landesverband.de und des WING www.wing-vechta.de rechtzeitig bekannt gegeben. Auch die weiteren Termine für 2013 sind auf der Website des WING zu finden.
Landwirte, die Interesse haben, selbst einmal ihren Betrieb im Rahmen der Transparenzoffensive vorzustellen, sind herzlich willkommen. Sie können sich einfach beim NGW oder beim WING melden











